Artikel-Schlagworte: „Lernstrategie“

5. September 2011

Erfolgreich durchstarten ins neue Schuljahr!

Ein guter Start ins neue Schuljahr ist die Grundlage für ein erfolgreiches Schuljahr. Unter Schulstart verstehen wir den ca. sechswöchigen Zeitraum von Schulbeginn bis zu den ersten Schularbeiten und Tests. Diese beginnen meist Mitte Oktober, also etwa sechs Wochen nach Schulbeginn.

In den ersten 10 bis 14 Tagen wiederholen die Lehrerinnen und Lehrer meist die wichtigsten Stoffgebiete des alten Schuljahres. Daher sollte Ihr Kind diese relativ „gemütliche Schulanfangsphase“ nützen, um sein neues Schuljahr zu organisieren.

1. SCHULJAHRESPLANUNG

Ihr Kind sollte eine Schuljahresplanung machen, in der es alle ihm schon bekannten Termine (schulische und private) berücksichtigt. Ein SchülerInnenkalender oder ein großes Schuljahresposter sind ideale Planer für solche Zwecke.

2. LERNUNTERLAGEN

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind in allen Gegenständen die erforderlichen neuen Hefte/Mappen sowie Schulbücher beisammen hat. Diese seine „Werkzeuge“ je Fach müssen vollständig und topp geführt sein. Jene Stoffgebiete des alten Schuljahres, auf die immer wieder zurückgegriffen wird, sollten als „Anhang“ im neuen Heft/in der neuen Mappe abrufbereit sein.

3. LERNSTRATEGIE

In der Schulstart-Phase sind die Stoffgebiete noch klein und wachsen sich erst allmählich zu größeren Brocken aus. Ihr Kind sollte diese Situation nützen und sich sehr früh zu mündlichen (Stunden)Wiederholungen und Prüfungen melden. Diese Strategie bietet 3 Vorteile:

Vorteil 1: Schaffung eines „Polstesr“ an guten Mitarbeitsnoten.

Vorteil 2: Lehrerin/Lehrer bekommen einen sehr positiven Eindruck von Ihrem Kind.

Vorteil 3: Ihr Kind muss nur kleinere Stoffgebiete lernen in einer Zeit, wo noch nicht so viel „los ist“. Wenn es dann in die heiße Herbstphase geht mit vielen Schularbeiten und Tests und mündlichen Prüfungen usw., hat es einen Teil seiner mündlichen Prüfungen schon abgelegt und kann sich in größerer Ruhe auf die nun kommenden schriftlichen Prüfungen vorbereiten.

22. August 2011

Mündliche Wiederholungsprüfungen erfolgreich bestehen

Fragenkatalog erstellen

Erstellen Sie zusammen mit Ihrem Kind einen Fragenkatalog zum Prüfungsstoff. Fragen, die Ihnen während der Vorbereitung in den Sinn kommen, werden auf die Vorderseite einer Karteikarte geschrieben, die Antworten auf die Rückseite. Für jede Frage eine Karteikarte verwenden.

Prüfungssituation nachspielen

Spielen Sie „PrüferIn“ für Ihr Kind. Stellen Sie Fragen aus dem Prüfungsstoff, indem Sie die Karteikarten aus dem Fragenkatalog verwendet. Legen Sie die Prüfungszeit vorher fest und überschreiten Sie diese nicht. Idealerweise spielen Sie die Lehrerin/den Lehrer nach (Ihr Kind weiß sicher, wie seine Lehrerin/sein Lehrer prüft, wie lange sie/er etwa prüft, ob sie/er Zwischenfragen stellt etc.). Geben Sie als „PrüferIn“ Ihrem Kind klare und deutliche Antworten auf die gestellten Fragen; versteht es etwas nicht, ist das ein Signal dafür, dass es seine Antwort besser formulieren muss.

Körpersprache

Körpersprachliche Signale können eine Prüfung positiv oder negativ beeinflussen. Achten Sie auf folgende Punkte bei Ihrem Kind:

Achten Sie auf folgende Punkte bei Ihrem Kind:

  • aufrechte Körperhaltung, PrüferIn freundlich und erwartungsvoll anschauen
  • Ihr Kind soll beim Reden seine Hände (Gestik) und seinen Gesichtsausdruck (Mimik) einsetzen
  • Ihr Kind soll laut, deutlich und nicht zu schnell sprechen sowie kurze Sätze verwenden

Nachfragen

Hat Ihr Kind eine Frage nicht verstanden, soll es nachfragen. Nachfragen bringt auch einen Zeitgewinn, wenn man sich über eine Antwort noch nicht im Klaren ist.

Nachdenken

Eine gute Antwort muss gut überlegt sein. Ihr Kind soll sich Zeit zum Nachdenken nehmen und die Formulierungen überlegen, ehe es zu reden anfängt.

Falsche Antworten

Keine Angst davor! Ihr Kind soll alles sagen, was ihm zur Frage einfällt und nicht direkt falsch erscheint. Lieber mal auch eine falsche Antwort geben als sich nach der Prüfung ärgern, wenn man bemerkt, dass die verschwiegene Antwort richtig gewesen wäre.

Ehrlichkeit

Zugeben, wenn man etwas nicht weiß. Langes Schweigen steigert die Nervosität. Die Prüferin/Der Prüfer stellt möglicherweise Zusatzfragen zu diesem Stoffgebiet. Auch darauf keine Antworten zu geben erzeugt beim Prüfenden die Vermutung, dass Ihr Kind nichts kann. Daher möglichst schnell weg aus diesem Stoffgebiet. Wenn man sein Nicht-Wissen zugibt, hat die Prüferin/der Prüfer die Gelegenheit, eine andere Frage zu stellen und das „lästige Nachbohren“ fällt weg.