Artikel-Schlagworte: „Durchstarten“

30. November 2011

Wichtige Informationen zur Vorwissenschaftlichen Arbeit

Ab dem Schuljahr 2013/14 (2014/15 an der BHS) ist im Rahmen der neuen Reifeprüfung auch eine Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA) verpflichtend zu erstellen. Das Thema für die VWA, die eine wichtige Voraussetzung für wissenschaftliches Arbeiten an den Hochschulen ist, wird von allen SchülerInnen – in Absprache mit den Lehrenden – frei gewählt. Am Ende der siebten Klasse muss das Thema feststehen, verfasst wird die Arbeit im Laufe der achten Klasse, die Präsentation der Vorwissenschaftlichen Arbeit erfolgt im Rahmen der Matura. Eckpunkte der VWA und ihrer Präsentation sind laut BMUKK (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur) u. a.:

  • angemessene Themenstellung
  • Selbstständigkeit
  • Ursachen und Zusammenhänge aufzeigen
  • Arbeit mit Quellen und (vor)wissenschaftlichen Methoden
  • logisches und kritisches Denken
  • klare Begriffsbildung
  • sinnvolle Fragestellungen
  • Ausdrucks- und Diskursfähigkeit

Durchstarten zur Vorwissenschaftlichen ArbeitDas Arbeitsbuch Durchstarten zur Vorwissenschaftlichen Arbeit aus dem Veritas Bildungsverlag in Linz hilft, alle diese Ziele zu erreichen. Es richtet sich an alle SchülerInnen und LehrerInnen, die ab der 6. oder 7. Klasse mit der Erstellung der VWA im Rahmen der neuen Reifeprüfung beginnen. Das Arbeitsbuch wurde so gestaltet, dass die SchülerInnen eine „Step by step“-Anleitung zum selbstständigen Erstellen ihrer Vorwissenschaftlichen Arbeit vorfinden: Einerseits erhalten sie nach dem Durcharbeiten des Buches am Ende eine Muster-VWA zum Thema „Facebook“, andererseits haben sie auch die VWA mit dem Thema ihrer Wahl komplett erarbeitet. Sie müssen ihre VWA nun nur noch überarbeiten und abgeben. Praktischer und einfacher geht’s nicht!

Mehr Infos unter: www.durchstarten.at!

22. August 2011

Mündliche Wiederholungsprüfungen erfolgreich bestehen

Fragenkatalog erstellen

Erstellen Sie zusammen mit Ihrem Kind einen Fragenkatalog zum Prüfungsstoff. Fragen, die Ihnen während der Vorbereitung in den Sinn kommen, werden auf die Vorderseite einer Karteikarte geschrieben, die Antworten auf die Rückseite. Für jede Frage eine Karteikarte verwenden.

Prüfungssituation nachspielen

Spielen Sie „PrüferIn“ für Ihr Kind. Stellen Sie Fragen aus dem Prüfungsstoff, indem Sie die Karteikarten aus dem Fragenkatalog verwendet. Legen Sie die Prüfungszeit vorher fest und überschreiten Sie diese nicht. Idealerweise spielen Sie die Lehrerin/den Lehrer nach (Ihr Kind weiß sicher, wie seine Lehrerin/sein Lehrer prüft, wie lange sie/er etwa prüft, ob sie/er Zwischenfragen stellt etc.). Geben Sie als „PrüferIn“ Ihrem Kind klare und deutliche Antworten auf die gestellten Fragen; versteht es etwas nicht, ist das ein Signal dafür, dass es seine Antwort besser formulieren muss.

Körpersprache

Körpersprachliche Signale können eine Prüfung positiv oder negativ beeinflussen. Achten Sie auf folgende Punkte bei Ihrem Kind:

Achten Sie auf folgende Punkte bei Ihrem Kind:

  • aufrechte Körperhaltung, PrüferIn freundlich und erwartungsvoll anschauen
  • Ihr Kind soll beim Reden seine Hände (Gestik) und seinen Gesichtsausdruck (Mimik) einsetzen
  • Ihr Kind soll laut, deutlich und nicht zu schnell sprechen sowie kurze Sätze verwenden

Nachfragen

Hat Ihr Kind eine Frage nicht verstanden, soll es nachfragen. Nachfragen bringt auch einen Zeitgewinn, wenn man sich über eine Antwort noch nicht im Klaren ist.

Nachdenken

Eine gute Antwort muss gut überlegt sein. Ihr Kind soll sich Zeit zum Nachdenken nehmen und die Formulierungen überlegen, ehe es zu reden anfängt.

Falsche Antworten

Keine Angst davor! Ihr Kind soll alles sagen, was ihm zur Frage einfällt und nicht direkt falsch erscheint. Lieber mal auch eine falsche Antwort geben als sich nach der Prüfung ärgern, wenn man bemerkt, dass die verschwiegene Antwort richtig gewesen wäre.

Ehrlichkeit

Zugeben, wenn man etwas nicht weiß. Langes Schweigen steigert die Nervosität. Die Prüferin/Der Prüfer stellt möglicherweise Zusatzfragen zu diesem Stoffgebiet. Auch darauf keine Antworten zu geben erzeugt beim Prüfenden die Vermutung, dass Ihr Kind nichts kann. Daher möglichst schnell weg aus diesem Stoffgebiet. Wenn man sein Nicht-Wissen zugibt, hat die Prüferin/der Prüfer die Gelegenheit, eine andere Frage zu stellen und das „lästige Nachbohren“ fällt weg.