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22. August 2011

Mündliche Wiederholungsprüfungen erfolgreich bestehen

Fragenkatalog erstellen

Erstellen Sie zusammen mit Ihrem Kind einen Fragenkatalog zum Prüfungsstoff. Fragen, die Ihnen während der Vorbereitung in den Sinn kommen, werden auf die Vorderseite einer Karteikarte geschrieben, die Antworten auf die Rückseite. Für jede Frage eine Karteikarte verwenden.

Prüfungssituation nachspielen

Spielen Sie „PrüferIn“ für Ihr Kind. Stellen Sie Fragen aus dem Prüfungsstoff, indem Sie die Karteikarten aus dem Fragenkatalog verwendet. Legen Sie die Prüfungszeit vorher fest und überschreiten Sie diese nicht. Idealerweise spielen Sie die Lehrerin/den Lehrer nach (Ihr Kind weiß sicher, wie seine Lehrerin/sein Lehrer prüft, wie lange sie/er etwa prüft, ob sie/er Zwischenfragen stellt etc.). Geben Sie als „PrüferIn“ Ihrem Kind klare und deutliche Antworten auf die gestellten Fragen; versteht es etwas nicht, ist das ein Signal dafür, dass es seine Antwort besser formulieren muss.

Körpersprache

Körpersprachliche Signale können eine Prüfung positiv oder negativ beeinflussen. Achten Sie auf folgende Punkte bei Ihrem Kind:

Achten Sie auf folgende Punkte bei Ihrem Kind:

  • aufrechte Körperhaltung, PrüferIn freundlich und erwartungsvoll anschauen
  • Ihr Kind soll beim Reden seine Hände (Gestik) und seinen Gesichtsausdruck (Mimik) einsetzen
  • Ihr Kind soll laut, deutlich und nicht zu schnell sprechen sowie kurze Sätze verwenden

Nachfragen

Hat Ihr Kind eine Frage nicht verstanden, soll es nachfragen. Nachfragen bringt auch einen Zeitgewinn, wenn man sich über eine Antwort noch nicht im Klaren ist.

Nachdenken

Eine gute Antwort muss gut überlegt sein. Ihr Kind soll sich Zeit zum Nachdenken nehmen und die Formulierungen überlegen, ehe es zu reden anfängt.

Falsche Antworten

Keine Angst davor! Ihr Kind soll alles sagen, was ihm zur Frage einfällt und nicht direkt falsch erscheint. Lieber mal auch eine falsche Antwort geben als sich nach der Prüfung ärgern, wenn man bemerkt, dass die verschwiegene Antwort richtig gewesen wäre.

Ehrlichkeit

Zugeben, wenn man etwas nicht weiß. Langes Schweigen steigert die Nervosität. Die Prüferin/Der Prüfer stellt möglicherweise Zusatzfragen zu diesem Stoffgebiet. Auch darauf keine Antworten zu geben erzeugt beim Prüfenden die Vermutung, dass Ihr Kind nichts kann. Daher möglichst schnell weg aus diesem Stoffgebiet. Wenn man sein Nicht-Wissen zugibt, hat die Prüferin/der Prüfer die Gelegenheit, eine andere Frage zu stellen und das „lästige Nachbohren“ fällt weg.

2. Mai 2011

Lernturbo-Lernpaket

Drohende Nicht genügend? Nein, danke! Lernturbo zünden!

Nur noch wenige Wochen bis Schulschluss und Ihrem Kind droht ein oder sogar mehrere „Nicht genügend“?

Die Lernbereitschaft Ihres Kindes vorausgesetzt, braucht es jetzt eine perfekte Planung. Verwenden Sie einen Wochen-Lernplaner und tragen Sie den entscheidenden Schularbeits- oder Prüfungstermin ein. Wie viele Wochen bleiben noch?

Wochen-Lernplaner

PLANUNG

Planen Sie nun gemeinsam mit Ihrem Kind jeden einzelnen Tag durch, auch die Wochenenden oder Feiertage. Tragen Sie das alles in den Lernplaner ein:

  • Wann kann Ihr Kind was wie lange lernen?
  • Hat Ihr Kind alle notwendigen Lernunterlagen in Topqualität vollständig beisammen? Sollte etwas fehlen, sehr gute MitschülerInnen bitten auszuhelfen.
  • Schafft Ihr Kind es alleine?
  • Kennt es sich aus oder braucht es Nachhilfe?
  • Wenn jemand helfen muss: Wann kann er/sie mit Ihrem Kind wie lange lernen?
  • Was kann Ihr Kind bis zur Schularbeit/Prüfung an notenfördernden Begleitmaßnahmen im Unterricht einbauen. Überlegen Sie gemeinsam, worauf sein Lehrer/seine Lehrerin Wert legt, zB:
    - Mitarbeit im Unterricht verbessern
    - Zusätzliche Hausübungen abgeben
    - Stundenwiederholungen freiwillig machen