Artikel-Schlagworte: „Aufgabe“

24. Oktober 2011

Durchstarten Hausübungsmanagement – Teil 2

(Bewusst) Pause machen

Auch wenn Ihr Kind noch so tüchtig an einem neuen Stoffgebiet lernt, hin und wieder ist es kurz abgelenkt, zB ein Blick aus dem Fenster, ein Gedanke an den Freund/die Freundin … Das sind unbewusste Pausen, die beim Lernen ganz normal sind. Das Gehirn managt das ganz automatisch, es stoppt sozusagen die Aufnahme weiterer Informationen, um den Stoff in Ruhe für sich nacharbeiten zu können. Während Ihr Kind also an Freunde denkt, arbeitet das brave Gehirn weiter. Man gönne ihm diese „automatischen Pausen“, das fördert den Lernerfolg – und Beziehungen;-)

Wenn Ihr Kind allerdings Hausübungen macht, bei denen es immer dasselbe tun muss, zB eine bestimmte Zeit bilden, dann schaltet sein Gehirn nicht auf „Pause“. Die Folge ist, dass die Konzentration rasch nachlässt und sich sogenannte „Flüchtigkeitsfehler einschleichen.

Wenn Ihr Kind daher bei solchen Hausübungen keine bewusste Pause macht, verlangsamt sich sein Arbeitstempo automatisch und außerdem macht es noch dazu Fehler.

GUTER TIPP: 25 Minuten Lernzeit + 1 x 5 Minuten Pause
BESTER TIPP: 25 Minuten Lernzeit + 5 x 1 Minute Pause

17. Oktober 2011

Durchstarten Hausübungsmanagement – Teil 1

Das neue Schuljahr ist nun voll in Schwung gekommen. Lehrerinnen und Lehrer sind es auch und geben (jede Menge) Hausübungen. Natürlich nur zum Nutzen Ihres Kindes:)

Mit einem guten Hausübungsmanagement kann man den Nutzen von Hausübungen noch steigern und gleichzeitig den Zeitaufwand dafür möglichst gering halten. Dazu ein paar nützliche Tipps:

Hausübungsangabe aufschreiben

Damit Ihr Kind seine Hausübungen zuhause (!) machen kann, muss es wissen, was aufgegeben wurde. Es soll daher im Unterricht gut mitschreiben und insbesondere darauf achten, was die Lehrerin/der Lehrer als Hausübung formuliert hat.

Für Abwechslung sorgen

Während der Hausübungen sollte für Abwechslung gesorgt werden, damit sich Ihr Kind nicht stundenlang am selben Lernplatz mit gleichen oder ähnlichen Aufgabenstellungen herumplagt – das nervt mehr als notwendig.

Hausaufgaben könnten daher zB wie folgt abgewechselt werden:

14.30 Uhr: Matheaufgabe am Schreibtisch, anschl. kurze Pause

15.30 Uhr: Lesen für Deutsch im gemütlichen Lesesessel

16.00 Uhr: Auswendig lernen der Englisch-Vokabel Unit 3 im Stehen oder Herumgehen

Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, wie Sie Abwechslung und eine Abfolge in das Hausübungsprogramm bringen können, indem Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Ort: Schreibtisch/gemütliches Plätzchen/Bewegung
  • Art: Schreiben, rechnen, zeichnen, lesen, auswendig lernen
  • Zeit: dauert lang/kurz
  • Qualität: macht Spaß/ist langweilig; ist schwer/ist leicht
  • Wichtigkeit: brauche ich bis morgen/übermorgen …
  • Noten: wird kontrolliert/wird nicht kontrolliert